Donnerstag, 25. Mai 2017

Lieber Altbewährtes oder doch mal was Neues wagen...?

Diese Frage stelle ich mir immer, wenn ich mich entscheiden muss, welches Schnittmuster ich denn jetzt für den ausgesuchten Stoff verwende. Für diesen Sommer (wo bleibt der eigentlich?) habe ich mir fest vorgenommen, mal neue Schnittmuster für Oberteile auszuprobieren.

Und so komme ich und auch Ihr in den kommenden Wochen in den Genuss von lauter schönen T-Shirts, Langarmshirts und hoffentlich auch ein paar Kleidern...

Starten möchte ich mit einem Schnitt - dem Wetter entsprechend - für ein Langarmshirt: Bethioua. Obwohl ich von Größe 32 weit entfernt bin, habe ich mir vor einiger Zeit dieses Freebook heruntergeladen. Mir hat damals wie heute die Lösung mit der Passe am Rücken - vor allem bei gestreiften Stoffen - sehr gut gefallen.

Bethioua: lässig, locker, ...

... zum Genießen ...

 ... und Wohlfühlen!

Bei neuen Schnitten bin ich immer etwas vorsichtig und möchte nicht zu viel Geld in den Stoff investieren, falls der Schnitt doch mal nicht sitzt. Und da kam mir der rot-pink gestreifte Jersey bei unserem örtlichen Stoffladen sehr gelegen: günstig, meine Farbe(n) und super zur weißen, schwarzen und blauen Jeans kombinierbar!

Bei lässigeren Schnitten mag ich ganz gern die Covernaht-Optik. Und so haben auch bei diesem Oberteil die Nähte, wo es möglich war, eine Fake-Covernaht. Leider hab' ich nicht bedacht, dass bei einer Covernaht das "Streifenspiel" an der Rückenpasse nicht zur Geltung kommt. Schon aus diesem Grund muss (!) ich irgendwann nochmal eine Bethioua ohne Covernaht machen (man muss sich halt nur Gründe für weitere Projekte "schaffen" ;-)).

Die Passe mit Fake-Covernaht.

Die Frau, die gegen das Lachen ankämpft ;-)

Den lässigen Look hab' ich dann mit den "nur" mit der Overlock versäuberten Säumen verstärkt. Aus den Jerseyresten hab' ich mir ein Armband gemacht, was ja bei Ringeljersey geht, da der nicht bedruckt, sondern durchgewebt ist.

Overlock-Säume und Jerseyrest als Armband.

Von Größe 32 zu Größe 38/40? Ich hab' den Schnitt einfach auf ein anderes Oberteil gelegt, geschaut, um wieviel es fehlt und war dann nur mit der Nahrzugabe etwas "großzügiger". Das hat bei mir ausgereicht... Wem das zu vage ist: Den Schnitt gibt es auch in den Größen 34-54 zu kaufen.

Fazit:
  • Der Schnitt lässt sich schnell nähen - vorallem, wenn man die Säume offen lässt. 
  • Die Passform ist locker-leicht, ein richtiges Wohlfühl-Shirt. Ich komm gar nicht mehr raus ;-)
  • Das hinguckerl mit der Passe am Rücken und die Möglichkeit schöner Farb-, Stoff- und Bündchenkombis bzw. mit Kontrastnähten zu arbeiten, macht diesen Schnitt echt interessant.

Da mir von dem gestreiften Stoff ein Rest geblieben ist, werde ich gleich mal ein T-Shirt damit ausprobieren... Zeig ich Euch dann demnächst ;-). Aus schmaleren Resten hab' ich mir noch einen Gürtel "gemacht":

Resteverwertung: Aus Jerseystreifen einfach
passendes Armband und Gürtel knoten.

Bis zum nächsten Shirt!
Ganz lieeebe Grüße und noch einen schönen Feiertag!
Euer hinguckerl


P.S.: Und Eure Lieblingsschnitte für Oberteile und Kleider sind: ...? Lasst's mich hier im Kommentar oder auf meiner Facebook-Seite wissen!


Stoff: Jersey vom Stoffhaus Tippel
Schnitt: Freebook "Bethioua" in Gr. 32 mit mehr Nahtzugabe
verlinkt: RUMS


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